
Minutenlang schwankt der prächtige Dreimaster und schiebt sich dabei immer weiter nach vorn, bis der Bug, über die Köpfen der Zuschauer hinweg bis fast zum Rang ragt. Der „Fliegende Holländer“ in schwerer See- ein unvergesslicher Opernmoment, nicht nur für Wagner-Verehrer. Es gab, was sehr selten geschieht, spontanen Applaus für dieses beeindruckende Bühnenbild.

Ein wirklich schöner, berührender Opernabend in der Inszenierung von Michiel Dijkema unter musikalischer Leitung des Intendanten Prof. Ulf Schirmer am Augustusplatz! Ein Erfolg ist Richard Wagners „Fliegender Holländer“ gleichzeitig auch für Förderkreis der Oper Leipzig e.V. Der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Ramsner: „Aus Beiträgen und Spendengeldern haben wir dieses beeindruckende Highlight dieser unserer Leipziger Oper möglich gemacht. Wir haben heute allen Spendern dafür ganz herzlich zu danken.“
Gefeiert wurde das rote Riesenschiff am Premierenabend übrigens bereits bevor der Vorhang sich hob. Beim einem Empfang auf der Seitenbühne durften Sponsoren und Vorstand gemeinsam mit Vertretern der Oper schon mal einen ersten Blick auf das Schiff werfen und dabei die Sektgläser auf die gelungene Spendenaktion erheben.

Knapp 19 Meter ist der Dreimaster hoch. Beindruckend! Das Holländer-Schiff hat übrigens auch einen Namen: Am 5.3. 2019 wurde es an der Dessauer Straße feierlich auf den Namen „LIPSIA“ getauft. Taufpatin war unser Mitglied Margret Länge-Wegener. Sie hatte die Schiffspatenschaft mit der größten Spende übernommen.
Als Taufgäste anwesend: Intendant Prof. Ulf Schirmer, Regisseur Michiel Dijkema und viele Förderkreis-Mitglieder.
Pünktlich zur Premiere des „Fliegenden Holländers“ am 30. März wird die „Lipsia“ am Augustusplatz vor Anker gehen. Den größten Teil Herstellungskosten von 100 000 Euro haben wir dank zahlreicher Spenden bereits aufgebracht. Wir danken allen Spendern und Paten bis hierher.
